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> Kunst-und Gestaltungstherapie für Kinder und Jugendliche
> Sensorische Integrationstherapie (SI-Therapie)
> Therapieangebot bei Demenz
> Kunst- und Gestaltungstherapie bei Demenz
 für Kinder und Jugendliche
Kinderzeichnungen sind „Spiegelbilder der Seele“. Als wirksames und bewährtes therapeutisches Verfahren gilt die Kunst- und Gestaltungstherapie bei der Behandlung von:
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Verhaltensstörungen |
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Hyperaktivität, ADS |
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Neurodermitis |
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Posttraumatische Störungen |
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Belastungsreaktionen |
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Essstörungen, Depressionen |
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emotionalen Störungen |
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Entwicklungsverzögerungen |
Mit Hilfe des Kunst- und Gestaltungstherapeuten kann der junge Patient seine Belastungen, seine psychischen Krisen mit Gestaltungsmaterialien darstellen und seelisch verarbeiten. Malen, Zeichnen und Gestalten sind bereits eine starke Selbstäußerung, die dem Kind bzw. dem Jungendlichen dabei helfen, sein Selbstwertgefühl zu stärken und sich in einer eigenen, seiner Persönlichkeit entsprechenden, Form auszudrücken.
Therapiemittel:
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Farben, Ton, Kleister, Papier Collage, Gips u.a.
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Sensorische Integrationstherapie (SI-Therapie)
Die sensorische Integrationstherapie von Jean Ayers ist ein Therapiekonzept für Wahrnehmungs-Verarbeitungsstörungen bei Kindern. Ihre grundlegende Annahme ist, dass das Zusammenspiel der intakten Sinnesorgane und der verantwortlichen Hirnregionen versagt. Die SI-Therapie hemmt oder bahnt durch Hilfen (z.B. Widerstände, taktile oder vestibuläre Stimuli) die Organisation von Sinnesreizen und deren Weiterleitung. Die SI-Behandlung löst Blockaden und Störungen auf, und die Verarbeitung der Sinneseinwirkung kann sich verbessern.
Die Verarbeitungsstörungen der Sinneswahrnehmung sind häufig Ursachen von:
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Lernstörungen |
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Entwicklungsverzögerungen |
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Ess-, Schlafprobleme |
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Motorische Ungeschicklichkeiten |
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Haltungs- und Gleichgewichtsprobleme |
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Störungen der Fein- und Grobmotrik |
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Schreibprobleme |
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Sprach- und Sprechprobleme |
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Kontaktstörungen |
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Verhaltensprobleme |
Therapiemittel:
• Matten, Kissen, Schaukel, Rampen, Bälle, Seile, Trampolin
• Taktile Bäder mit Bohnen, Bälle, sowie Untersuchungs- und Testmaterialen
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Therapie bei
Demenz
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Biographiearbeit |
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10 Minuten Aktivierungsprogramm |
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Wahrnehmungs-, Sensibilitätstraining |
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Kunst- und Gestaltungstherapie |
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Entspannungsübungen |
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Sitztanz, Sitzgymnastik |
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handwerkliche, spielerische Methoden |
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Hirnleistungstraining / Gedächtnistraining |
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Validation nach Naomi Feil |
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Kunst- und Gestaltungstherapie bei Demenz
Malen kennen die meisten Menschen aus der Kindheit. Sie erinnern sich vielleicht an die Schule, an früher, an gute Zeiten. Im Malen kann erkannt werden, in welchem Stadium, in welcher Zeit und in welchem Bewusstseins-Zustand sich die Person befindet.
Das Malen stärkt alte Menschen in ihrem Selbstbewusstsein. Auf ihre Bilder sind sie stolz, und sie haben einen starken Bezug dazu, da sie spüren, dass sie einen Ausdruck tief aus ihrem Selbst geschaffen haben.
Auch wenn Personen nicht mehr schreiben, können sie trotzdem noch malen. Der Umgang mit Farbe und Pinsel stärkt die Person und gibt ihr ein positives Lebensgefühl. Sie fühlen sich lebendig und wichtig. In der Malgruppe zeigen sie sich gegenseitig ihre Werke, sie achten und loben sich gegenseitig. Auch wenn Menschen nur noch wenig sprechen können, haben sie über das Malen eine neue Ausdrucksmöglichkeit. Manchen eröffnet diese Möglichkeit eine völlig neue, bisher nicht gekannte Welt. Dies ist befriedigend und macht glücklich.
Der Nutzen der Kunst- und Gestaltungstherapie bei Demenz.
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Erhöhung der Konzentration, Aufmerksamkeit, Motivation und Kommunikation. |
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Stabilisierung von Gedächtnis und Merkfähigkeit. |
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Der verbale Dialog kann über die Bilder stattfinden. |
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Posttraumatische Belastungsstörungen können bearbeitet werden. |
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Ängste und Aggressionen können abgebaut werden. |
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Das innere Gleichgewicht kann wieder gefunden werden. |
Bemerkenswert ist, dass die Kreativität von den alterstypischen und demenzspezifischen Syndromen in vieler Hinsicht verschont bleibt. Das neuronale Netzwerk kann trotz Einbußen und Krankheitssymptomen auf der emotionalen Ebene weiter arbeiten.
Literaturhinweis:
„Kunsttherapie kann bei dementen Patienten wahre Wunder bewirken“.
Ärztezeitung vom 17.01.2005
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